Zum Residenzschloss Heidecksburg Rudolstadt
Hofansicht der Heidecksburg

"Rococo en miniature. Die Schlösser der gepriesenen Insel" ist eine Ausstellung im Residenzschloss Heidecksburg

Adresse:
Schlossbezirk 1
07407 Rudolstadt

König Talari III. präsentiert Königin Onide I. seine umfangreiche Instrumentensammlung

Prunk und Protz in Dyonien und Pelarien

Die gepriesene Insel setzt sich aus einer zweigeteilten großen Landmasse zusammen, umgeben von Wasser und einigen kleinen Inseln. Fast diagonal trennt der Grenzfluss Dempa die beiden Königreiche. Pelarien im Pezident und Dyonien im Jonadent.

In der Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte der Reiche Pelarien und Dyonien regierten zahllose Könige, die sich in ruhmreichen Schlachten gegeneinander behaupteten. Ihre weltlichen Überbleibsel ruhen in den zahllosen Särgen des dyonischen Mausoleums und der pelarischen Fürstengruft. Die immer wieder aufflammenden Spannungen wurden erst in jüngster Zeit beigelegt.

Königin Onide I. von DyonienKönigin Onide I. von Dyonien und König Talari III. von PelarienKönig Talari III. von Pelarien begründeten das „Goldene Zeitalter” der gepriesenen Insel. Nach dem Friedensschluss folgte eine Zeitspanne enormer Bautätigkeit, musischer Schaffenskraft und nicht mehr für möglich gehaltenen Fruchtbarkeit, der die Thronfolger Prinz Olarich I. von DyonienKronprinz Olerich von Dyonien und Prinzessin Talophé von PelarienPrinzessin Talophe entsprangen.

Mehr über die Königreiche

  Königreich Dyonien
  Königreich Pelarien

Königreich Dyonien

Dyonien ist das Land östlich des Grenzflusses Dempa oder wie man auf der gepriesenen Insel spricht, ist im Jonadent gelegen. Der Name dieser Himmelsrichtung geht auf das legendäre und ruhmreiche Urholz König Jonas I. zurück, dem Begründer der dyonischen Dynastie.

Von der langen und kriegerisch geprägten Geschichte des Landes zeugt noch heute das dyonische Militär. Dank der derzeitigen Friedensperiode ist es etwas überflüssig geworden und vollzieht nur noch Exerzierübungen vor Schloss Pyrenz zur allgemeinen Belustigung des Hofes. Man sonnt sich jedoch noch gern im Ruhm der vergangenen Schlachten gegen Pelarien. Bislang wurde nämlich nur eine einzige Schlacht gegen das Nachbarland verloren. Als im Jahre 1970 unerwartet eine Revolution im Lande ausbrach, kam das pelarische Heer dem bedrängten König zu Hilfe und schlug die antiroyalistischen Demokraten erfolgreich zurück.

Königreich Pelarien

Pelarien liegt im Pezident, benannt nach dem Urvater, dem heilig gesprochene König Pezane. Dessen Name findet sich zusammen mit dem Namen des ebenfalls legendären Königs Talari I. in der Benennung des Königreichs wieder. Dieses weitere wichtige Urholz aus der Historie der gepriesenen Insel wurde vor allem durch seine Leidenschaft für Suppen bekannt, was letztlich auch sein tragisches Ende besiegelte. König Talari I. erlitt den Märtyrertod durch zu magere Suppe – so spricht man. Der aktuelle regierende König Pelariens – Talari III. eifert besonders diesem Vorfahren nach. Überall in der prunkvollen pelarischen Architektur kann man daher Anspielungen auf den geheimnisvollen König finden. Als Beispiel sei die Figurengruppe der Suppendiebe genannt, die sich als Krönung auf dem Baldachin der geschwungen Galerie in Schloss Perenz befindet.



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